Friesische IJsselmeerküste

Abbildung: natuurkaart.nl

Hindeloopen liegt an der friesischen IJsselmeerküste, ein einmaliges Stück Natur in Friesland, welches sich zwischen Makkum und Lemmer erstreckt.

 

„Südwest-Friesland, einst ein sumpfiges unzugängliches Gebiet, jetzt ein wasserreiches Paradies für den Naturfreund und für Wiesen- und Wasservögel.“ Quelle: Staatsbosbeheer (dt. Landesforstbehörde) .

 

Workumerwaard
Das im Norden von Workum gelegene Workumerwaard besteht hat Vegetation aus Gras und Gräsern und einen sehenswerten Riedkragen. Dieser beherbergt eine der größten niederländischen Seeschwalben-Kolonien, die im Jahr 2000 mehr als 1433 (!) Paare zählte.

Naturreservat „Stoenckherne“
Eingebettet zwischen Hindeloopen und Workum liegt das Naturreservat ‚Stoenckherne‘, außerhalb des Deichs findet man Riedsumpf, nasses nährstoffarmes Grasland und Schlick. Innerhalb des Deiches liegt das „Workumer Nieuwland“, dieses besteht auch aus Riedsumpf, nassem, kargen Grasland und Schlick. Darüber hinaus findet man dort intensiv bewirtschaftete Äcker und Weiden. Es ist ein wasserreiches Paradies für Naturliebhaber. Zwischen Hindeloopen und Workum liegt eine Vogelbeobachtungshütte, von der aus Sie die Wasser- und Wiesenvögel gut beobachten können. (Quelle: Niederländischer Vogelschutzbund)

„Bocht fan Molkwar“ (dt. Bucht von Molkwerum)
Das „Frieske Gea“ (Naturschutzbund Friesland) legte 1995 entlang der Küste des IJsselmeeres in der Bucht von Molkwerum einige künstliche Inseln an. Seit dem wechseln sich karges Grasland, Ried, Reisig und aufgespritzte Sandbänke ab. Die künstlich angelegten Sandbänke sind vor allem für die Kampfläufer sehr wichtig. Der Kampfhahn brütet gerne auf dem Boden und im April übernachten dort manchmal mehr als

15.000 dieser Vögel. Der Regenpfeifer, der Sandregenpfeifer, der Säbelschnäbler und Koloniebrüter wie die Flussseeschwalbe, die Lachmöwe und die Silbermöwe sind weitere feste Bewohner. Auch einige besondere Pflanzen finden hier eine neue Heimat. Zu diesen Pionieren gehören unter anderem das schöne Tausendgülden- oder Federkraut, der Wiesenlein und das zierliche Mastkraut.

Auf den gemähten Flächen brüten in der Bucht von Molkwerum viele Wiesenvögel, hierzu zählen auch die Knäkente und der Kiebitz. Auch die Schafstelze fühlt sich hier zu Hause. Die Riedfelder und die Riedkrägen bieten Enten, Rohrweihen und auffallend vielen Bartmeisen einen sicheren Unterschlupf. Auch den Teichrohrsänger, den Schilfrohrsänger und die Rohrammer können Sie hier sehen und hören. In großen Kolonien brüten hier die Haubentaucher.

Die Bucht von Molkwerum ist nicht frei zugänglich. Von der Vogelbeobachtungshütte aus hat man einen guten Überblick über das gesamte Gebiet. Die Hütte erreichen Sie wenn Sie aus Molkwerum kommend dem Deich folgen. Informationstafeln finden Sie entlang des Deichs und auch in der Vogelbeobachtungshütte. Am Noorderdijk bei Molkwerum befindet sich etwa auf Höhe der Vogelbeobachtungshütte ein Parkplatz. (Quelle: It Fryske Gea)

Spektakuläre Küste von Gaasterland
Südlich von Stavoren beeindruckt das Gebiet um die Friesische IJsselmeerküste vor allem durch das Oudemirdumer-, Mirnser- und Rote Kliff, sowie durch „de Steile Bank“ und die „Mokkebank“. Die Steile Bank und die Mokkebank sind Riedsümpfe mit Untiefen, Grasland und Sandbänken. Diese Gebiete sind sehr wichtig, sie bieten vielen Vögeln Ruheplätze und viele Haubentaucher (bis zu 10 000 Stück) ziehen sich in der Mauser hierhin zurück.

Agenda

Es gibt derzeit keine anstehenden Veranstaltungen.

(Nederlands)